Ausstellungen

Drei Ausstellungen

Anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums stellte die WKB ihre Kunstwerke ausserhalb ihrer Mauern aus. Eine Premiere … oder besser gesagt drei ! Um die bedeutendsten Werke ihrer Sammlung, welche insgesamt mehr als 500 Objekte zählt, zur Schau zu stellen, organisierte sie drei Ausstellungen, jede mit einer originellen Thematik, einer professionellen Inszenierung und einem aussergewöhnlichen Rahmen.

« Wahrheit und Dichtung » - Porträts aus der Sammlung der Walliser Kantonalbank

Vom 8. April bis zum 18. Juni 2017 – Galerie de la Grenette, Sitten..

Von Ernest Biéler bis Albert Chavaz und von Raphy Dallèves bis Charles-Clos Olsommer drehte sich die Ausstellung « Wahrheit und Dichtung » um die Darstellung der menschlichen Gestalt im Wallis in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auf Einladung der Kuratorinnen Muriel Eschmann Richon und Stéphanie Lugon waren die Beiträge der Künstlerin Camille Scherrer, welche neue Technologien mit Popkultur vermischt, begleitet von einer Auswahl von Porträts, eines der bemerkenswerten Werke aus der Sammlung der Walliser Kantonalbank.

« Aus dem Kunstschatz der Walliser Kantonalbank »

Vom 1. Juli bis zum 3. September 2017 – Galerie zur Matze, Brig-Glis.

Unter der Leitung von Monique Rubin und Pascale Schürch stellte der Kunstverein Oberwallis die bedeutendsten Landschaftsmalereien aus der Kunstsammlung der WKB aus. Die Besucher konnten somit Gemälde aus der Zeit der Romantik und ihrer Rückkehr zur sublimierten Natur bestaunen. Spätere Werke zeugen von der Leidenschaft, die mit der Entdeckung der Alpen und des Tourismus verbunden war. Dazu gehörte auch die Arbeit der Schule von Savièse und des Jugendstils, welche das Landleben idealisierten.

« Walliser Kunstschaffende »

Vom 8. September bis zum 19. November 2017 - Fondation Pierre Gianadda, Martinach.

Unter der Leitung von Christophe Flubacher stellte die Fondation Pierre Gianadda im alten Zeughaus eine Auswahl von Gemälden aus, die normalerweise die Bürowände der WKB schmücken. Das Korpus, welches hauptsächlich Werke mit Bezug zum Wallis umfasst, liess die Erwerbspolitik der WKB erkennen und zeichnete gleichzeitig eine Art Identitätsporträt wie auch ein Porträt des Wallis selbst – durch den Blick der Maler. Die Sammlung der WKB, welche reich an Werken der „Schule von Savièse“ und ihrer wichtigsten Vertreter ist, zeigte auch unbekannte Aspekte des Walliser Kunstschaffens und offenbarte die Lebendigkeit seiner modernen und zeitgenössischen Szene.